BETONSANIERUNG NACH SIVV · KERNBOHRUNGEN · FLIESEN · TROCKENBAU · MALER

Wir bringen Beton wieder in Form – und den Rest gleich mit.

Betoninstandsetzung durch SIVV-geschultes Personal, präzise Kernbohrungen und Innenausbau – alles aus einer Hand. Ein Ansprechpartner, ein Zeitplan, ein Ergebnis.

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SIVV-qualifiziertes Fachpersonal Sitz in Bremen Privat · Hausverwaltung · Gewerbe
TYPISCHE EINSÄTZE Balkone · Tiefgaragen · Fassaden · Treppen · Stützen
01 — KERNKOMPETENZ

Betonsanierung & Kernbohrungen

Abplatzungen, Risse, rostende Bewehrung: Schäden am Beton werden nicht von allein besser – im Gegenteil. Eindringendes Wasser und Tausalz lassen den Stahl weiter rosten, der Beton platzt weiter ab. Wir finden die Ursache und setzen das Bauteil dauerhaft instand.

SIVV QUALIFIZIERT

Betonsanierung mit SIVV-Qualifikation

SIVV steht für Schützen, Instandsetzen, Verbinden und Verstärken von Betonbauteilen. Der SIVV-Schein ist der anerkannte Qualifikationsnachweis für Fachkräfte in der Betoninstandsetzung.

Für Sie heißt das: Instandsetzungen an Betonbauteilen werden von geschultem Fachpersonal geplant, ausgeführt und dokumentiert – nach den anerkannten Regeln der Technik.

So funktioniert Betonsanierung ↓
A

Schadensaufnahme

Bevor saniert wird, muss klar sein, warum der Schaden entstanden ist.

  • Begehung und Fotodokumentation
  • Prüfung von Betondeckung und Bewehrung
  • Sanierungskonzept mit klaren Positionen
B

Betoninstandsetzung

Schadhaften Beton entfernen, Bewehrung schützen, Querschnitt wiederherstellen.

  • Untergrundvorbereitung und Abtrag
  • Korrosionsschutz der Bewehrung
  • Reprofilierung mit Instandsetzungsmörtel
C

Rissinjektion

Risse verpressen – zum Abdichten gegen Wasser oder zum kraftschlüssigen Verschließen.

  • Undichte Risse in Kellern und Tiefgaragen
  • Trennrisse in Wänden und Decken
  • Abdichtung von Arbeitsfugen
D

Schutz & Beschichtung

Damit die Sanierung hält: Feuchtigkeit und Tausalz bleiben draußen.

  • Hydrophobierung und Oberflächenschutz
  • Beschichtung von Balkonen und Parkflächen
  • Abschließender Anstrich
E

Kernbohrungen

Saubere, maßgenaue Bohrungen in Beton und Mauerwerk – ohne Stemmen, ohne Erschütterung, mit glatten Lochrändern.

  • Durchführungen für Wasser, Abwasser, Strom und Heizung
  • Bohrungen für Lüftung und Klimaanlagen
  • Hausanschlüsse und Wanddurchbrüche
02 — VERFAHREN

Betonersatz, Verpressen, Beschichten.

Drei Verfahren, die bei fast jeder Instandsetzung zusammenspielen – mit geprüften Systemen, nach TR Instandhaltung oder ZTV-ING.

DER FILM · 1:36 MIN · MIT TON

Oleg macht das schon.

Oleg spachtelt das Loch einfach zu – ein paar Monate später platzt es wieder ab. Danach zeigen wir, wie es richtig geht: in acht Schritten nach Regelwerk.

1 · ABTRAGEN2 · ENTROSTEN + SCHÜTZEN3 · REPROFILIEREN4 · OBERFLÄCHENSCHUTZ
A · BETONERSATZ

Beton ersetzen, Stahl schützen

Wo Beton abplatzt oder die Bewehrung rostet, ersetzen wir den geschädigten Beton und stellen Querschnitt und Betondeckung wieder her.

  1. Geschädigten Beton abtragen
  2. Bewehrung entrosten und schützen
  3. Haftbrücke auf vorgenässten Untergrund
  4. Mörtel lagenweise einbauen
  5. Mind. 5 Tage feucht nachbehandeln
  6. Oberfläche schützen
Fachdetails
  • Abtrag: Carbonatisierten Beton auch hinter dem Stahl entfernen – bei Stäben unter 16 mm mind. 10 mm dahinter und 20 mm daneben, ab 16 mm mind. 15 mm dahinter. Chloridbelasteten Beton vollständig.
  • Entrosten: Sa 2 nach TR Instandhaltung, Sa 2½ nach ZTV-ING. Korrosionsschutz in zwei Arbeitsgängen.
  • Mörtel: RM von Hand, SRM gespritzt, PRM mit Reaktionsharz – früher PCC, SPCC und PC.
  • Temperatur: Verarbeitung bei 5 bis 30 °C, sonst nur mit Sondermaßnahmen.
Altbetonklassen nach TR Instandhaltung
KLASSEDRUCK­FESTIGKEITOBERFLÄCHEN­ZUGFESTIGKEIT
A1≤ 10< 0,8
A2> 10≥ 0,8
A3> 20≥ 1,2
A4> 30≥ 1,5
A5> 75≥ 2,5

Mittelwerte in N/mm². Maßgebend ist der ungünstigere der beiden Werte.

1 · PACKER SETZEN + VERDÄMMEN2 · INJIZIEREN3 · RISS GEFÜLLT – DICHT
B · VERPRESSEN

Risse dauerhaft schließen

Durch Risse und Hohlstellen kommen Wasser und Schadstoffe ins Bauteil. Wir verpressen sie – abdichtend, dehnfähig oder kraftschlüssig.

  1. Riss aufnehmen: Breite, Bewegung, Feuchte
  2. Packer setzen
  3. Riss oberflächig verdämmen
  4. Von unten nach oben injizieren
  5. Nachinjizieren
  6. Packer entfernen, protokollieren
Fachdetails
Füllgüter – Richtwerte nach ZTV-ING
FÜLLGUTWIRKUNGRISS AB
EPEpoxidharzkraftschlüssig, dichtend0,10 mm
PURPolyurethandehnfähig, dichtend – auch bei Wasser0,30 mm
ZSZementsuspensionkraftschlüssig, mineralisch0,25 mm
ZLZementleimkraftschlüssig, für breite Risse0,80 mm

In der TR Instandhaltung heißt die EP-Injektion F-I (P), die PUR-Injektion D-I (P). Wichtig: Ein Riss, der noch arbeitet, wird nicht starr verschlossen – sonst reißt das Bauteil daneben neu.

1 · GRUNDIEREN2 · KRATZSPACHTELN3 · BESCHICHTEN + ABSTREUEN4 · VERSIEGELNWASSER UND TAUSALZ PERLEN AB
C · BESCHICHTEN

Oberflächen schützen

Ein Oberflächenschutz hält Wasser, CO₂ und Tausalz fern – als Abschluss jeder Instandsetzung oder vorbeugend.

  1. Untergrund prüfen: Festigkeit, Feuchte, Rautiefe
  2. Strahlen, Fräsen oder Schleifen
  3. Grundieren
  4. Kratz- oder Ausgleichsspachtel
  5. Beschichten in Sollschichtdicke
  6. Abstreuen und versiegeln
Fachdetails

Hydrophobierung ohne Film · Imprägnierung 10–100 µm · Beschichtung 0,1–5 mm, immer mehrschichtig.

Oberflächenschutzsysteme
SYSTEMEINSATZ
OS 1OS AHydrophobierung senkrechter, bewitterter Flächen
OS 2OS Bvorbeugend, Wände ohne Risse
OS 4OS CRegelfall nach Betonersatz, rissfreier Untergrund
OS 5OS DWände mit feinen, oberflächennahen Rissen
OS 9OS EWände mit Trennrissen
OS 8starr, befahrbar – Tiefgaragen- und Industrieböden
OS 13befahrbar, überbrückt ruhende Risse – überdachte Parkflächen
OS 11OS Fbefahrbar, überbrückt bewegliche Risse – Parkdecks, Balkone

Klein gedruckt: Bezeichnung nach ZTV-ING. Auf befahrenen Freidecks nur der Zweischichter OS 11a. Verarbeitet wird bei 5 bis 30 °C und mindestens 3 K über dem Taupunkt – sonst nur mit Sondermaßnahmen.

03 — AUSBAU

Nach der Sanierung geht's weiter.

Sie müssen keine weiteren Handwerker koordinieren – wir übernehmen die Folgegewerke selbst. Das spart Abstimmung, Wartezeiten und Schnittstellen.

Fliesenarbeiten

Boden- und Wandfliesen – sauber verlegt, dicht ausgeführt.

  • Bäder und Küchen
  • Balkone und Terrassen inkl. Abdichtung
  • Treppenhäuser und Gewerbeflächen
  • Großformate und Naturstein

Trockenbau

Schnell, trocken und flexibel – für neue Räume und bessere Akustik.

  • Ständerwände und Raumteiler
  • Abgehängte Decken
  • Vorsatzschalen und Installationswände
  • Dachausbau und Dämmung

Malerarbeiten

Der letzte Schritt, den jeder sieht – darum mit Sorgfalt.

  • Innenanstriche und Tapezierarbeiten
  • Spachtelarbeiten bis Q3/Q4
  • Fassadenanstriche
  • Lackierarbeiten

Alles aus einer Hand

Von der Betonsanierung bis zum Anstrich – ein Auftrag, ein Team.

Fachwissen mit Nachweis

SIVV-geschultes Personal für die Instandsetzung von Betonbauteilen.

Fester Ansprechpartner

Eine Person, die Ihr Projekt kennt – von der Anfrage bis zur Abnahme.

Saubere Baustelle

Staubschutz, Ordnung und eine besenreine Übergabe.

04 — FACHWISSEN

Warum Beton Schaden nimmt – und wie er dauerhaft instand gesetzt wird.

Beton wirkt unverwüstlich – doch im Inneren läuft über Jahre ein stiller Prozess ab. Wer ihn versteht, weiß, warum Zuspachteln allein nicht hilft.

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Was im Beton passiert

Frischer Beton ist stark alkalisch (pH 12 bis 13). Das schützt den Stahl mit einer hauchdünnen Schicht, der Passivierung. Solange sie intakt ist, rostet er nicht.

  1. CO₂, Wasser und Tausalz dringen in die Poren ein.
  2. Die Carbonatisierungsfront wandert nach innen – dahinter fällt der pH-Wert unter 9.
  3. Vor der Front bleibt der Stahl geschützt.
  4. Erreicht sie den Stahl, rostet er. Rost braucht mehr Platz – der Beton platzt ab.
  5. Die Betondeckung ist der Puffer: je dicker und dichter, desto länger der Schutz.
URSACHE 1

Carbonatisierung

CO₂ aus der Luft nimmt dem Beton nach und nach seine Alkalität. Erreicht die Front den Stahl, rostet er.

Typisch: Fassaden, Balkone, Stützen mit geringer Betondeckung.

URSACHE 2

Chloride aus Tausalz

Chloride greifen den Stahl auch im noch alkalischen Beton an – oft punktuell, tief und lange unsichtbar.

Typisch: Tiefgaragen, Parkdecks, Zufahrten.

URSACHE 3

Frost und Tausalz

Gefrierendes Wasser lockert die Oberfläche Stück für Stück, Tausalz verstärkt das deutlich.

Typisch: Balkone, Treppen, Sockel.

URSACHE 4

Risse

Durch Risse gelangen Wasser und Schadstoffe direkt an den Stahl – und ins Bauwerk.

Typisch: Kellerwände, Bodenplatten, Decken.

Für alle, die es genauer wissen wollen

Wie wir einen Schaden untersuchen und was die Expositionsklassen bedeuten. Wie wir instand setzen, steht unter Verfahren, die Regelwerke unter Richtlinien.

Wie wird ein Betonschaden untersucht?
  • Augenschein: Abplatzungen, Rostfahnen, Aussinterungen und Risse kartieren.
  • Betondeckung: zerstörungsfrei per Magnetfeld- oder Radarmessung.
  • Carbonatisierung: Indikator auf frischer Bruchfläche – pink heißt alkalisch, farblos heißt carbonatisiert.
  • Chloride: Bohrmehl aus mehreren Tiefen; kritisch ab etwa 0,5 % bezogen auf den Zement.
  • Festigkeit: Rückprallhammer, Bohrkern und Abreißprüfung – daraus folgt die Altbetonklasse.
  • Bewehrung: Restquerschnitt an Sondieröffnungen, großflächig per Potentialfeldmessung.
  • Hohlstellen und Feuchte: Abklopfen oder Ultraschall, CM-Messung.
  • Risse: Breite, Bewegung und Feuchtezustand.

Daraus entsteht das Instandsetzungskonzept – und ein Angebot mit klaren Positionen.

Was sagen die Expositionsklassen aus?

Sie beschreiben, welchen Angriffen ein Bauteil ausgesetzt ist – oft mehreren zugleich.

KLASSEANGRIFF DURCHGEFÄHRDET
X0kein Angriffsrisiko–
XCCarbonatisierungBewehrung
XDChloride, z. B. aus TausalzBewehrung
XSChloride aus MeerwasserBewehrung
XFFrost, mit oder ohne TaumittelBeton
XAchemischen AngriffBeton
XMVerschleiß, z. B. durch BefahrenBeton

Chemischer Angriff wirkt lösend – etwa durch Säuren, weiches Wasser, Fette und Öle – oder treibend durch Sulfate oder die Alkali-Kieselsäure-Reaktion.

05 — RICHTLINIEN

Nach welchen Regeln wir arbeiten.

Welche Verfahren und Materialien zulässig sind und wie geplant, ausgeführt und dokumentiert wird, legen verbindliche Regelwerke fest.

DIBt · HOCHBAU

TR Instandhaltung

Zentrales Regelwerk für Wohn- und Geschäftshäuser, Tiefgaragen und Parkhäuser. Bauaufsichtlich eingeführt, seit 2021 anstelle weiter Teile der Rili-SIB.

  • Teil 1 Planung, Teil 2 Produkte
  • Altbetonklassen A1 bis A5
  • Sachkundiger Planer, wenn die Standsicherheit betroffen ist
BASt · INGENIEURBAU

ZTV-ING

Gilt für Brücken, Tunnel und Stützwände – immer dann, wenn sie vertraglich vereinbart ist.

  • Teil 3, Abschnitt 4: Schutz und Instandsetzung
  • Teil 3, Abschnitt 5: Füllen von Rissen und Hohlräumen
  • Ein SIVV-Schein-Inhaber ist ständig auf der Baustelle
NORM · EUROPA

DIN EN 1504

Europäische Normenreihe für Produkte und Systeme – und Grundlage der Instandsetzungsprinzipien.

  • Teil 2 Oberflächenschutz, Teil 3 Mörtel R1 bis R4
  • Teil 5 Injektion, Teil 7 Korrosionsschutz
  • Teil 9 Prinzipien, Teil 10 Ausführung
PLANUNG NACH TR INSTANDHALTUNG

Vom Befund zum Konzept

  1. Ist-ZustandSchäden erfassen
  2. UntersuchenBetondeckung, Carbonatisierung, Festigkeit
  3. EinstufenEinwirkungen und Altbetonklasse
  4. FestlegenSoll-Zustand und Restnutzungsdauer
  5. AuswählenPrinzip, Verfahren, Baustoff, Schichtdicke

Diese Planung ist Aufgabe des sachkundigen Planers. Wir stimmen uns mit ihm ab und setzen sein Konzept fachgerecht um.

PRINZIPIEN NACH DIN EN 1504-9

Jede Maßnahme hat ein klares Ziel

  1. 1Schutz gegen Eindringen
  2. 2Wasserhaushalt regulieren
  3. 3Betonersatz
  4. 4Verstärkung
  5. 5Physikalischer Widerstand
  6. 6Chemischer Widerstand
  7. 7Passivität erhalten
  8. 8Elektrischer Widerstand
  9. 10Kathodischer Schutz

In älteren Gutachten nach Rili-SIB stehen noch die Korrosionsschutzprinzipien R (alkalisches Milieu wiederherstellen), W (Wassergehalt begrenzen), C (Bewehrung beschichten) und K (kathodischer Schutz).

TR Instandhaltung oder ZTV-ING – die Unterschiede
THEMATR INSTANDHALTUNGZTV-ING
GeltungHochbau, bauaufsichtlich eingeführtIngenieurbau, wenn vertraglich vereinbart
EntrostenSa 2 – nach Höchstdruckwasserstrahlen kein Nachstrahlen nötigSa 2½
Ausbruchrändernach Instandsetzungsplan; DIN 18349: schräg, 30–90°10 mm tief rechtwinklig, dann unter 45°
Nachbehandlung5 Tagemind. 5 Tage, keine flüssigen Nachbehandlungsmittel
Reaktionsharzmörtelgeregelt in Teil 2nur ausnahmsweise, kleine Flächen bis ca. 1 m²
OberflächenschutzOS 1, OS 2, OS 4 …OS A bis OS F
Personalqualifiziertes Fachpersonalständig ein SIVV-Schein-Inhaber vor Ort
Alte und neue Bezeichnungen
FRÜHERHEUTEBEDEUTUNG
PCCRM / RCzementgebundener Mörtel bzw. Beton, von Hand
SPCCSRM / SRCSpritzmörtel bzw. Spritzbeton
PCPRM / PRCReaktionsharzmörtel bzw. -beton
Rili-SIBTR InstandhaltungRegelwerk für den Hochbau
Weitere Regelwerke
  • DIN 18349 (VOB/C) – Betonerhaltungsarbeiten, bei Verträgen nach VOB
  • ZTV-W LB 219 – Instandsetzung von Wasserbauwerken
  • DWA-Merkblätter – Abwasseranlagen, z. B. bei biogener Schwefelsäurekorrosion
  • Rili-SIB des DAfStb – gilt weiter, wo die TR Instandhaltung nichts regelt
QUALITÄT

Qualifikation und Dokumentation

Die Regelwerke verlangen qualifiziertes Fachpersonal – der gängige Nachweis ist der SIVV-Schein des Ausbildungsbeirats beim Deutschen Beton- und Bautechnik-Verein. Dazu gehört eine lückenlose Eigenüberwachung:

  • Temperatur, Luftfeuchte und Taupunkt
  • Abreißfestigkeit des Untergrunds
  • Schichtdicken und Verbräuche
  • Chargen und Rückstellproben
  • Bautagebuch
06 — ABLAUF

In vier Schritten zum Ergebnis

1

Anfrage

Sie schildern uns kurz Ihr Vorhaben – am besten mit ein paar Fotos vom Schaden.

2

Besichtigung

Wir sehen uns die Situation vor Ort an, klären Ursache, Umfang und Zugänglichkeit.

3

Angebot

Sie erhalten ein nachvollziehbares Angebot mit klaren Positionen und einem Zeitplan.

4

Ausführung & Abnahme

Wir arbeiten termintreu, dokumentieren die Arbeiten und nehmen gemeinsam mit Ihnen ab.

07 — HÄUFIGE FRAGEN

Gut zu wissen

Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.

Woran erkenne ich, dass Beton saniert werden muss?

Typische Anzeichen sind Abplatzungen, sichtbare oder rostende Bewehrung, braune Rostfahnen, Risse und feuchte Stellen. Spätestens dann sollte ein Fachbetrieb draufschauen – je früher, desto kleiner meist der Aufwand.

Reicht es nicht, Abplatzungen einfach zuzuspachteln?

Leider nein. Unter einer Abplatzung ist der Beton meist schon carbonatisiert oder mit Chloriden belastet – der Stahl rostet weiter und drückt den Spachtel nach kurzer Zeit wieder ab. Dauerhaft wird es erst, wenn der geschädigte Beton entfernt, der Stahl entrostet und geschützt und die Stelle mit einem geprüften Instandsetzungsmörtel wieder aufgebaut wird.

Was kostet eine Betonsanierung?

Das hängt von Schadensbild, Fläche und Zugänglichkeit ab. Seriös lässt sich der Preis erst nach einer Besichtigung nennen. Danach erhalten Sie ein Angebot mit klaren Positionen.

Brauche ich einen sachkundigen Planer?

Bei Instandsetzungen, die die Standsicherheit betreffen – etwa an Stützen, Decken oder Balkonplatten mit Bewehrungsschäden –, verlangt die TR Instandhaltung einen sachkundigen Planer. Bei kleineren, nicht tragenden Ausbesserungen ist das oft nicht nötig. Bei der Besichtigung sagen wir Ihnen, was für Ihr Bauteil gilt.

Kann man auch im Winter sanieren?

Verarbeitet wird in der Regel bei 5 bis 30 °C – je nach Material auch in einem engeren Fenster. Außerdem muss das Bauteil mindestens 3 K wärmer sein als der Taupunkt, sonst haftet nichts. Ist es kälter oder wärmer, geht es nur mit Sondermaßnahmen, etwa Einhausung und Beheizung, Beschattung oder speziellen Systemen für niedrige Temperaturen.

Wie lange ist eine Fläche nach dem Beschichten gesperrt?

Das hängt vom System ab. Epoxid- und Polyurethanbeschichtungen sind meist nach 2 bis 5 Tagen befahrbar, PMMA-Systeme schon nach wenigen Stunden – praktisch etwa für Tiefgaragenzufahrten. Mineralischer Betonersatz braucht vorher mindestens 5 Tage Nachbehandlung.

Kann ich während der Arbeiten im Haus bleiben?

In den meisten Fällen ja. Wir stimmen Arbeitszeiten, Zugänge und Staubschutz vorab mit Ihnen bzw. der Hausverwaltung ab.

Machen Kernbohrungen viel Dreck?

Kernbohrungen sind deutlich sauberer und erschütterungsärmer als Stemmen. Bohrwasser bzw. Staub fangen wir direkt an der Bohrstelle ab.

Arbeiten Sie auch für Hausverwaltungen und Gewerbe?

Ja. Wir arbeiten für private Eigentümer ebenso wie für Hausverwaltungen, Eigentümergemeinschaften und Gewerbekunden.

08 — KONTAKT

Erzählen Sie uns von Ihrem Projekt.

Wir melden uns zeitnah und vereinbaren einen Termin zur Besichtigung. Tipp: Fotos vom Schaden helfen uns bei der ersten Einschätzung.

ANSCHRIFT H&F Konstrukta GmbH
Hinterm Sielhof 4-5
28277 Bremen

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